Inklusion braucht aktion

Inklusion braucht Aktion - Presseberichte 2016

Hier finden Sie Presseberichte zur "Inklusion braucht Aktion Tour 2016"

Flensburger Tageblatt 01.07.2016

"Inklusion braucht Aktion“ - vorbildliches Projekt macht am 8. Juli Station in Flensburg

Inklusion braucht Aktion

Im letzten Jahr startete der Tross an der Holmnixe in Flensburg mit Ziel Rom.

Den 8. Juli 2016 dürfen sich passionierte Radler ganz dick im Kalender anstreichen. Dann nämlich wird die Fördestadt zur Zwischenstation einer Aufsehen erregenden Tour. Eine Gruppe unermüdlicher Fahrradfahrer wird, von Sibirien kommend, über ihr Projekt „Inklusion braucht Aktion“ berichten, bevor es weitergeht in Richtung Süden. Wer mitradeln will, ist herzlich willkommen.

Im letzten Jahr war Flensburg sogar Startpunkt, als eine mitgeführte Fackel nach Rom transportiert wurde – genauer gesagt, in die Vatikanstadt, um dort den Segen des Papstes zu empfangen. Es wurde sowohl die Fackel, die 2016 nach Rio gefahren wird, als auch eine Skulptur, die für „besonderes Engagement und Leistung für die Inklusion“ steht und ein Geschenk für den Papst war, durch Karl Grandt, den Flensburger Stammfahrer und Projektkoordinator von Health-Media, überreicht. Anschließend wurden Fackel und Skulptur von Papst Franziskus I gesegnet. Grandt und sein Projektpate Sven Marx benötigten für die gut 1800 Kilometer zusammen mit anderen Fahrradfahrern sechs Wochen.

„Die Fahrradtour soll für das Gemeinschaftsgefühl, die Zugehörigkeit, Gleichberechtigung und Vernetzung aller Menschen mit oder ohne Handicap sensibilisieren und untereinander stärken“, betonen die Organisatoren.

Als der Paralympics-Goldmedaillengewinner und Weltmeister Sebastian Dietz am allerersten Aktionstag „Inklusion und Diversity“ (10. Mai 2014) in Frankfurt die Fackel des „Netzwerk Inklusion Deutschland“ entzündete, wurde zeitgleich die gleichnamige Tour durch Schleswig-Holstein in Flensburg beendet.

Dieses Jahr führt die Fahrt, die am 15. Mai begann, von Jekaterinburg in Sibirien über das Nordkap durch Flensburg, Paris und Lissabon nach Rio de Janeiro in Brasilien, wo die 15. Paralympischen Sommerspiele stattfinden. Eine Strecke von insgesamt 11  500 Kilometern.

Am kommenden Freitag, 8. Juli, um 11.11 Uhr startet nun die zweite Etappe am Brunnen der Holmnixe. Ziel der Etappe ist es, die Fackel, die nun seit zwei Jahren durch die Welt reist, der Deutschen Olympia-Crew zu überreichen.

Für 2017 ist im Rahmen einer Weltreise angedacht, dass die Fackel im Weißen Haus in Washington an den künftigen Präsidenten – oder die Präsidentin – der USA übergeben wird.

Quelle: 1. Juli 2016 - Aus der Redaktion des Flensburger Tageblatts. Foto: ©K. Hamann

Die Wochenschau 26.06.2016

Die Wochenschau 26.06.2016

Flensburger Tageblatt 19.02.2016

Flensburger Tageblatt 19.02.2016

Flensburg | Mit einer Radtour von Sibirien über das Nordkap bis nach Rio de Janeiro wollen Karl Grandt und Sven Marx für die Inklusion behinderter Menschen werben. Denn was Inklusion überhaupt ist, sei vielen nicht klar, ist Karl Grandt, Projektkoordinator beim Verein Health Media aus Flensburg überzeugt. „Wenn Sie zehn Leute auf der Straße fragen, ,Was ist Inklusion?‘, bekommen Sie vermutlich achtmal die Antwort, ,Weiß' nicht‘.“

Um die Menschen über den Begriff Inklusion und seine Bedeutung aufzuklären, nehmen die beiden Männer die Strapazen der über 11.000 Kilometer langen Tour durch mehr als zehn Länder auf sich. Start soll am 15. Mai im sibirischen Jekaterinburg sein. 2015 sind Grandt und Marx, die beide selbst gehandicapt sind, bereits von Flensburg nach Rom gefahren. Sie hatten dort eine Sonderaudienz beim Papst, der die von ihnen mitgenommene „Inklusionsfackel“ gesegnet hat. Der 45-jährige Marx hatte einen Gehirntumor und ist seither sehbehindert. Der 61-jährige Grandt hat einen schweren Autounfall mit mehreren Wirbelbrüchen überlebt.

Anfang September wollen die beiden Männer zur Eröffnung der Paralympischen Spiele gemeinsam mit Schülern der deutschen Schule in Rio ins Olympische Stadion einfahren. Unterstützt werden sie dabei unter anderem vom deutschen Generalkonsul in Rio, Harald Klein. „Das Thema Inklusion ist weltweit ein sehr wichtiges Thema“, schreibt Klein an Health Media. Gerade in Brasilien gebe es noch viele Defizite. Die Paralympischen Spiele stellten für Rio daher eine Herausforderung, aber auch eine große Chance dar. Er freue sich, bei der letzten Etappe und der Einfahrt ins Olympiastadion dabei sein zu können.

Nach der UN-Behindertenrechtskonvention soll allen Menschen eine uneingeschränkte und gleichberechtigte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben möglich sein. „Zu einer inklusiven Gesellschaft gehören Menschen mit Behinderungen, die mit Selbstverständlichkeit und Selbstbewusstsein einen Platz inmitten der Gesellschaft einnehmen“, sagte Schleswig-Holsteins Sozialministerin Kristin Alheit (SPD). Das sei auch eine Frage der Einstellung aller Menschen. „Meine Hochachtung für dieses Projekt, das darauf aufmerksam macht!“ Sie wünsche den beiden Radsportlern „alles erdenklich Gute, damit die Tour klappt“.

„In Deutschland sind wir zwar ganz gut davor“, sagte Grandt. Aber es gäbe noch sehr viel mehr zu tun, so seien zum Beispiel die skandinavischen Länder schon lange viel weiter. „Da ist es zum Beispiel völlig normal, wenn ein Rollstuhlfahrer in der Disco tanzt, bei uns würde in seinem solchen Moment doch immer noch ,komisch geguckt‘.“ In Deutschland sei die Infrastruktur vielerorts zwar überwiegend behindertengerecht, „aber in den Köpfen wird nicht zusammengelebt, da gibt es noch viele Barrieren“, findet Grandt.

Bis Grandt, Marx und ihre Mitstreiter tatsächlich aufbrechen können, hat der Verein Health Media allerdings noch einige Herausforderungen zu meistern - nicht nur sportlicher und organisatorischer, sondern auch finanzieller Art. Es fehlten noch mehrere tausend Euro, sagte Grandt. Aus diesem Grund wird nun ein Kalender mit Bildern der Tour zum Papst verkauft. Auch eine von Papst Franziskus gesegnete Skulptur „Für besonderes Engagement und Leistungen für die Inklusion“ wird zur Finanzierung der Tour 2016 versteigert werden.

Die Welt 18.01.2016

Die Welt 18.01.2016

SHZ 18.01.2016

SHZ 18.01.2016

NDR 18.07.2016

NDR 18.07.2016

Politische Treffen 2017

Politische Treffen 2017

Projektleiter Karl Grandt hatte auf der "Inklusion braucht Aktion Tour 2017" die Möglichkeit Bürgermeister, Landräte, Lehrer, u.v.a. interessante Gesprächspartner zu interviewen und sie zu den Themen Inklusion, Barrierefreiheit und ihren eigenen kreativen Projekten zu befragen.

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Skulptur für besondere Leistungen

Skulptur
Papst Franziskus I segnete beim Zieleinlauf der "Inklusion braucht Aktion" - Tour in Rom während einer Sonderaudienz unser Team, die "Inklusionsfackel" des Netzwerk Inklusion Deutschland e.V. sowie die von uns mitgeführte Skulptur für "Besonderes Engagement und Leistungen für die Inklusion".

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Audienz beim Papst

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