Inklusion braucht aktion

Etappenstart in Borken am 18.09.18 / Inklusives Stadtfest

Pressebericht Borken

Für die Sternfahrt der Schulen am Morgen des 18.9. erwarten wir ca. 200 Schülerinnen und Schüler auf dem Marktplatz.

Unser regionaler Radiosender Radio WMW wird auf dem Marktplatz berichten, Interviews führen usw. Dafür werden wir ein kleines Podest und eine mobile Mikrofonanlage aufstellen. Das Podest wird neben einem großen Start-/Zieleinlaufbogen des Münsterland Giro der Sparkasse, mitten auf dem Marktplatz aufgebaut. Durch den Start-/Zieleinlaufbogen fahren dann die TeilnehmerInnen zur gemeinsamen Weiterfahrt in Richtung Weseke - Ahaus - Schüttorf.

Auftreten wird die Lebenshilfeband "Voll dabei" sowie eine Schülerband. Die Polizei stellt uns den Wagen zum Fahrsicherheitstraining der Verkehrswacht zur Verfügung, der auch immer die Fahrradprüfung an den Grundschulen abnimmt.

Mit dem werden wir einen Parcours aufbauen, der auch von Nichtbehinderten mit dem Rollstuhl zu bewältigen ist. Das DRK stellt Rollstühle und einen Alterssimulationsanzug zur Verfügung. Mit dem Anzug kann man mal testen wie es ist, wenn man nicht mehr so beweglich ist. Mehrere Infostände verschiedener Organisationen hatte ich Ihnen ja bereits genannt.

Es werden Waffeln gebacken und Getränke ausgegeben. Als „Highlight“ bauen wir eine Weihnachtshütte auf, aus der Borken-Eis verteilt wird. Die Aktion haben wir mit der Eisdiele Venezia bereits zweimal gemacht, das lockt viele Besucherinnen und Besucher in die Stadt - Kugel Eis kostenlos... nimmt jeder mit.

Ein Pannenfahrzeug von Fahrrad Bergmann, einem Fahrradhändler aus Borken, fährt mind. bis an die Stadtgrenze Borken mit. Um das Sicherheitskonzept (Polizei-Eskorte, Notarztwagen, DRK, Johanniter uam.) kümmern wir uns, wenn in Kürze die Route bis Ahaus steht.

Inklusionstour macht Station in Borken „Quer durch Deutschland“

Etappenstart BorkenBORKEN. Um das Thema „Inklusion“ verstärkt in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, veranstaltet der gemeinnützige Verein „Health Media“ die “Inklusion braucht Aktion“- Radtouren. Am 18. September machen die Radler Station in Borken.

Ziel der Projekte ist es, Vorurteile und „Barrieren in den Köpfen“ abzubauen und durch inklusive Aktionen während der Touren neue Verbindungen, Partnerschaften und Netzwerke zwischen Vereinen sowie Menschen mit und ohne Handicap zu schaffen. Die Tour führt im Herbst auch nach Borken. Hier ist einer der Etappenstarts geplant.

In den kooperierenden Städten werden mit deren politischen Vertretern Gespräche und Interviews geführt und Medienvertreter einbezogen. Anschließend wird gemeinsam mit Freunden mit und ohne Handicap zur Stadtgrenze gefahren. Von dort aus fahren die Tour-Stammfahrer weiter in Richtung nächstes Etappenziel.

Die Tour führt vom Vereinssitz Flensburg quer durch Deutschland über Hamburg, Rostock, Potsdam, Dresden, Erfurt, Erlangen, Stuttgart, Saarbrücken, Wiesbaden, Düsseldorf, Dortmund nach Borken und weiter über Nordhorn, Bremen zurück nach Flensburg. Zurückgelegt werden 3000 Kilometer an 48 Tagen.

Inklusive Radtour Richtung Norden

Am 18. September unterstützt die Stadt Borken die Aktion mit einer inklusiven Veranstaltung, in dessen Verlauf der Etappenstart stattfindet. Borken begrüßt die Radfahrer am Morgen des 18. September mit einem Rahmenprogramm auf dem Marktplatz. Es ist eine Sternfahrt der weiterführenden Schulen aus Borken geplant, zu der rund 200 Schüler gegen 9 Uhr auf dem Marktplatz Borken erwartet werden.

Dort wird es dann Infostände zum Thema Inklusion und Radfahren (Sozialwerk St. Georg, Insel, Caritas, Lebenshilfe, Runder Tisch Inklusion, Tourist-Info) geben. Die Lebenshilfe-Band „Voll dabei“ und eine Schülerband werden musikalisch untermalen. Die Dekra, Polizei, Verkehrswacht und andere Organisationen ergänzen das Programm mit Aktionen, einem Lkw, um den toten Winkel zu verdeutlichen, einem Gurtschlitten, Fahrsimulator, einem Rollstuhlparcours, Alterssimulationsanzug und vielem mehr. Eine Eis-Hütte, aus der Borken-Eis verteilt wird, Waffel- und Getränkestände sowie ein Wochenmarkthändler, der Obst verteilen wird, ergänzen das Programm. Radio WMW moderiert zwischen 9 Uhr und 11 Uhr.

Gegen 11 Uhr gibt es dann den Startschuss für die inklusive Radtour Richtung Norden, an der behinderte und nichtbehinderte Radfahrer zusammen fahren, jeder soweit er kann und möchte. Das nächste Etappenziel ist Schüttorf mit einem kurzen Mittagsstopp in Ahaus.

Karl Grandt ist Projektkoordinator des „Health-Media e.V.“ und fährt die inklusive Radtour durch Deutschland. In Borken wird er begleitet vom Projektbotschafter Hans-Peter Durst, mehrfacher Deutscher-, Europa- und Weltmeister im Paracycling. Er holte bei den Paralympics in London 2012 einmal Silber und in Rio de Janeiro 2016 zweimal Gold.

Freunde und Partner

 

Politische Treffen 2018

Politische Treffen 2018

Projektleiter Karl Grandt wird auf der "Inklusion braucht Aktion Tour 2018“ wieder eine Vielzahl politischer Treffen haben, bei denen er seine GesprächspartnerInnen zu den Themen „Inklusion", „Barrierefreiheit“, Behindertensport / Paralympics“ u.a.m. interviewen wird.

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Die Medien berichten 2018

Die Medien berichten 2018

Auch in diesem Jahr berichteten die Medien umfangreich über die »Inklusion braucht Aktion« Tour.

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Skulptur für besondere Leistungen

Skulptur
Papst Franziskus I segnete beim Zieleinlauf der "Inklusion braucht Aktion" - Tour in Rom während einer Sonderaudienz unser Team, die "Inklusionsfackel" des Netzwerk Inklusion Deutschland e.V. sowie die von uns mitgeführte Skulptur für "Besonderes Engagement und Leistungen für die Inklusion".

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Audienz beim Papst

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