Inklusion braucht aktion

»Inklusion braucht Aktion« - Tour 2019

Selbstverteidigung für Menschen mit Handicap

Kampfkunst und Selbstbehauptung für Menschen mit Handicap

2019 findet die »Inklusion braucht Aktion« - Tour nunmehr bereits zum achten Mal statt, dieses Jahr unter dem Motto "Kampfkunst und Selbstbehauptung für Menschen mit Handicap".

Mit (neuem) Selbstvertrauen raus aus der Opferrolle!

Das Leben, insbesondere im Alter und auch das im Rollstuhl birgt nicht nur im Alltag große Herausforderungen, sondern wird auch oftmals durch die begründete Angst vor gewalttätigen Übergriffen begleitet.

Das Erlernen von Selbstverteidigungstechniken und dadurch dem Aufbau und Stärken von Selbstsicherheit, Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl kann helfen, einen angstfreieren Alltag zu erleben und hierdurch eine höhere Lebensqualität zu erhalten.

Deshalb widmet sich die »Inklusion braucht Aktion« - Tour in diesem Jahr der Thematik "Kampfkunst und Selbstbehauptung für Menschen mit Handicap".

Von August bis September bereist das Team sieben Städte in Schleswig Holstein sowie die Hansestadt Hamburg.

Im Rahmen der Tour werden von unserem Team - in Kooperation mit “Sicherheits-Beratung Bajorat“ und in Zusammenarbeit mit regionalen Kampfsport-Vereinen - bundesweit entsprechende Aktionstage / Workshops durchgeführt. In deren Verlauf werden den Zuschauern und Teilnehmern die Möglichkeiten einer präventiven Konfliktvermeidung, gefolgt von Übungen effektiver Selbstverteidigung ohne großen Kraftaufwand, dargeboten und nahe gebracht werden.

Ängste und Hemmschwellen werden abgebaut und den Teilnehmer gezeigt, wie sie bereits durch ihre Körperhaltung und Aussprache deutlich machen, keine "leichten Opfer" zu sein.

Die Teilnahme - natürlich auch das Zuschauen - ist KOSTENLOS !

Natürlich kann bei solchen Aktionstagen nur das Interesse der Teilnehmer und der Zuschauer geweckt und die „Scheu vor dem Unbekannten“ etwas abgebaut werden. Erklärtes Ziel der Aktionstage ist es deshalb nicht nur, den Teilnehmern mit und ohne Handicap einen „schönen Tag“ zu bereiten, sondern vordergründig geht es darum, durch Einbeziehen prominenter Sportler, Politiker und Personen des öffentlichen Lebens die Medien dazu zu gewinnen, umfangreich darüber zu berichten.

Dadurch soll die breite Öffentlichkeit, aber insbesondere Sportverbände und -Vereine auf die Thematik aufmerksam gemacht werden und das Interesse der Menschen mit Handicap an Selbstschutz- Kursen erkennen lassen und, dass die Notwendigkeit besteht, zukünftig flächendeckend - und nicht nur als „Ausnahme“ - ein solches Angebot zu schaffen und entsprechende Gruppen zu eröffnen.

Inhalt der Workshops:Selbstverteidigung für Menschen mit Handicap

  • Erkennen von Gefahrpotentialen
  • Grundsätze der Gefahrenabwehr
  • Selbstverteidigung in Alltagsituationen
  • Personell abgestimmte Techniken
  • Deeskalation / Konfliktvermeidung  u.a.m.

Zielsetzung bei den Teilnehmer/innen:

  • Selbstsicherheit - Selbstbewusstsein - Selbstwertgefühl und Körperbewusstsein stärken
  • Mentale und psychische Hemmungen überwinden
  • Physischen Allgemeinzustand verbessern
  • Fähigkeiten zum verbalen und physischen Selbstschutz erlangen

Bei der Veranstaltung werden durch speziell ausgebildete Trainer verschiedenste Selbstverteidigungstechniken dargeboten. Im Anschluss an die Darbietungen können die Zuschauer (mit und ohne Handicap)  gemeinsam das zuvor Gesehene ausprobieren.

Ausführliche Informationen zu dem Projekt "Kampfkunst und Selbstbehauptung für Menschen mit Handicap“ finden Sie hier: www.health-media-ev.de

Die Polizei informiert:

Rollstuhlfahrer überfallen - Polizei fahndet mit Phantombild

Nach einem brutalen Überfall auf einen Rollstuhlfahrer in Frankfurt fehlt von den Tätern jede Spur. Jetzt sucht die Polizei mit Phantombild nach einem der Täter. Er schleifte sein behindertes Opfer meterweit über den Boden.

Am Abend haben zwei Männer im Frankfurter Stadtteil Niederrad versucht, den Rollstuhlfahrer Mario Z. vor dessen Haustür auszurauben. Ein Täter zerrte an der Handtasche des 37-Jährigen. Es gelang ihm aber nicht, sie ihm zu entreißen. Er zerrte so stark an der Tasche, dass er den Behinderten aus seinem Rollstuhl riss und mehrere Meter weit über den Boden schleifte. Erst als eine Nachbarin auf den Überfall aufmerksam wurde und zu schreien begann, ließ der Täter von seinem Opfer und machte sich mit seinem Komplizen davon – ohne Beute. Z. zog sich an Ellenbogen und Knien Schürfwunden zu. Einem Reporter des hr-Magazins maintower sagte der 37-Jährige: “Ich hätte es mir nie vorstellen können, dass man im Rollstuhl überfallen wird.” Lesen Sie mehr ...

Mehr zur Thematik schreibt der "behindert-barrierefrei" e.V. behindert barrierefrei e.V

Quelle: behindert-barrierefrei e.V. www.behindert-barrierefrei.de

Durchführung der Workshops:

André Marcus Bajorat

Inhaber:

André Marcus Bajorat

Fachkraft für Schutz & Sicherheit [IHK]
Personalentwicklung / Individuelle Schulungen

Selbstständiger Sicherheitsberater und Gewaltpräventionstrainer

Infos unter: www.Sentinel-Consulting.net

Teilnehmende Vereine

In diesen Städten finden die Aktionstage / Workshops statt:

  • 16.08. Hamburg - 23.08. Husum - 30.08. Heide - 06.09. Pinneberg - 20.09. Neumünster - 22.09. Lübeck - 27.09. Kiel

Streckenplan

Streckenplan Tour 2019

Freundschaft und Kooperation mit der Shir o Kahn Kampfkunstschule

Shir o Kahn KampfkunstschuleBereits im Mai 2015 hat der Health Media g.e.V in Flensburg in Kooperation mit der Shir o Kahn Kampfkunstschule das Projekt „Selbstverteidigung für Senioren und Menschen mit Handicaps“ ins Leben gerufen.

Lesen Sie mehr: www.health-media-ev.de/projekte/selbstverteidigung

Bei Interesse einer Teilnahme an einem der Aktionstage (als Verein oder aktive/r Mitwirkende/r) oder Fragen jedweder Art kontaktieren Sie bitte unseren Projektkoordinator Karl Grandt per e-Mail an Info (at) Inklusion-braucht-Aktion.de

Fotos: ~LaurosKunst~ Lauro Müller / Flensburg
Shir o Kahn Kampfkunstschule

Skulptur für besonderes Engagement

Skulptur
Papst Franziskus I segnete beim Zieleinlauf der "Inklusion braucht Aktion" - Tour in Rom während einer Sonderaudienz unser Team, die "Inklusionsfackel" des Netzwerk Inklusion Deutschland e.V. sowie die von uns mitgeführte Skulptur für "Besonderes Engagement und Leistungen für die Inklusion".

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Sonderaudienz bei Papst Franziskus I

Karl Grandt mit Papst Franziskus I

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