Inklusion braucht aktion
Etappenstart Nordhorn

Etappenstart Nordhorn > Lingen am 22.09.18 / Inklusives Stadtfest

"Inklusionsradtour trotz schlechtem Wetter ein Erfolg"

Dienstag, 25.09.2018 Stadt Nordhorn - Über 30 Nordhorner radelten nach Wietmarschen.

Unter dem Motto "Inklusion braucht Aktion" radelten am vergangenen Samstag, den 22. September 2018 gut 30 Nordhornerinnen und Nordhorner nach Wietmarschen.

Gemeinsam mit den Inklusionsbotschaftern Karl Grandt und Hans-Peter Durst machten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderung aufmerksam. Der teils heftige Dauerregen konnte sie davon nicht abhalten.

Die Tour startete am Nordhorner Schweinemarkt. Hier gab Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling nach kurzen Grußworten - unter anderem von Landrat Friedrich Kethorn - den Startschuss. Anschließend schwang Berling sich ebenfalls aufs Fahrrad und begleitete das Feld auf dem Weg nach Wietmarschen. Mit dabei waren auch Wolfgang Stöber vom Behindertenbeirat der Stadt Nordhorn sowie Lambertus Arends vom ADFC. Sie hatten die Veranstaltung mit Unterstützung der Stadt Nordhorn, des Landkreises Grafschaft Bentheim und zahlreicher weiterer Sponsoren vorbereitet. Auf ihrem Weg begleitet wurden sie von interessierten Nordhornerinnen und Nordhornern mit und ohne Behinderung.

Ziel der Fahrt war das Stiftscafé Menke. Dort wurde ungeachtet des herbstlichen Wetters zum Abschluss gegrillt. Anschließend setzten Grandt und Durst ihre diesjährige Deutschlandtour in Richtung Lingen und Dörpen fort.

Die "Inklusionsradtour 2018", mit der der gemeinnützige Verein Health Media für Aufmerksamkeit sorgen möchte, führt in diesem Jahr einmal quer durch Deutschland. Seit Mitte August ist Grandt mit wechselnder Begleitung als Botschafter auf dem Rad unterwegs. Am 28. September will er seine Tour nach rund 3000 Gesamtkilometern in Flensburg beenden. Ziel des Projektes ist es, Vorurteile und "Barrieren in den Köpfen" abzubauen und gleichzeitig neue Verbindungen, Partnerschaften und Netzwerke zwischen Vereinen sowie Menschen mit und ohne Handicap zu schaffen.

Quelle: www.focus.de/regional

Hans-Peter Durst schrieb dazu,

Tapfere Radlerinnen und Radler in der Stadt Nordhorn - gemeinsam mit Bürgermeister Thomas Berling ging es in Richtung Wietmarschen - durch Regen, Gewitter und Hagel - leider dazu noch mit einer Glasscherbe durch Mantel und Schlauch an meinem linken Hinterrad.

Danke für die großartige ABUS Cycling - Helm - Modeshow von City-Bike vor Ort und ein herzliches "Vergelt's Gott" dem unvergesslichen Polizeivertreter der Stadt Nordhorn Herrn Eden - er hat die Menschen mit dem "Melonentest" überzeugt - in Nordhorn wird ab sofort Helm auf dem Rad getragen - ich bin ganz sicher  ;-) - Daaaanke !!

„Inklusion braucht Aktion“ - Radtour 2018 macht Halt in Lingen

Foto (Mitte v. rechts): Initiator Karl Grandt und Projektbotschafter Hans-Peter Durst wurden bei ihrem Zwischenstopp in Lingen herzlich willkommen geheißen.

Foto (Mitte v. rechts): Initiator Karl Grandt und Projektbotschafter Hans-Peter Durst wurden bei ihrem Zwischenstopp in Lingen herzlich willkommen geheißen.

Montag, 24.09.2018

Aufmerksamkeit für Inklusion erzielen - Karl Grandt vom Verein Health-Media g.e.V. und der zweifache Paralympics Goldmedaillen-Gewinner und mehrfacher Europa- sowie Weltmeister im Paracycling Hans-Peter Durst legten am Samstag im Rahmen ihrer „Inklusion braucht Aktion“-Deutschlandradtour auch in Lingen einen Zwischenstopp ein. Oberbürgermeister Dieter Krone hieß die beiden willkommen, die mit ihrer Aktion Aufmerksamkeit für Inklusion erzielen wollen.

Projektinitiator Karl Grandt war am 12. August 2018 mit seinem Spezialfahrrad in Flensburg gestartet. Er ist über Kiel, Hamburg, Berlin, Dresden, Stuttgart, Düsseldorf nach Dortmund gefahren. Von hier aus begleitete ihn Projektpate Hans-Peter Durst nach Nordhorn, Wietmarschen und Lingen. Dort wurden sie vor dem historischen Rathaus von OB Krone empfangen. Grandt ist während der „Inklusion braucht Aktion“-Radtour in diesem Jahr mit dem Rad bereits 2600 Kilometer gefahren.

Zum Empfangskomitee zählten neben Dieter Krone Dezernentin Monika Schwegmann, Tina Schubert und Hildegard Brüggen vom Freiwilligenzentrum, Landtagsabgeordneter Christian Fühner, der Geschäftsführer des Christophorus-Werk Georg Kruse, der Behindertenbeauftragte Lingens Klaus Egbers und Fachbereichsleiter Erwin Heinen.

Oberbürgermeister Dieter Krone betonte: „Wir müssen nicht nur Geld zur Verfügung stellen und die baulichen Maßnahmen für Menschen mit Beeinträchtigungen schaffen, sondern wie Karl Grandt und Hans-Peter Durst die Barrieren in den Köpfen beseitigen. Es geht darum, dass das Anderssein normal sein muss.“

Projektkoordinator Grandt betonte: „Um die Thematik "Inklusion" verstärkt in das Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken, führt der „Health Media .V.“ seit 2011 die Radtouren „Inklusion braucht Aktion“ durch, bei denen bisher insgesamt über 16.000 Kilometer gefahren wurden.

Unser Ziel ist es, durch inklusive Aktionen während der Touren neue Verbindungen, Partnerschaften und Netzwerke zwischen Vereinen und Institutionen sowie Menschen mit und ohne Handicap zu schaffen. Wir wollen in den kommenden Jahren jeweils in einem Bundesland die „Inklusion braucht Aktion“ - Radtour durchführen. Wir gehen davon aus, dass in 20 Jahren Inklusion kein Gesprächsthema mehr sein muss und wird“, hoffen Grandt und Durst.

Christian Fühner freute sich, die beiden „Kämpfer“ für Inklusion wiederzusehen.

Auch für die Landespolitik sei Inklusion ein sehr wichtiger Bestandteil. „Wir haben noch viele Baustellen und können noch nicht sagen, dass die Inklusionsprozesse in der Schule abgeschlossen sind. Wir müssen mit guten Ideen und Konzepten auch nachhaltig tätig werden, sodass dies dann auch für die Kinder richtig ist. Es muss auch für den Einzelnen die bestmögliche Förderung geboten werden“, erklärte Fühner.

Fühner meinte, dass Inklusion auch über den Sport vermittelt werde. „Die Politik kann nur den gewissen Rahmen setzten, wie Inklusion funktionieren kann. Die Gesellschaft muss diesen Rahmen füllen. Dafür sind Karl Grandt und Hans-Peter Durst unterwegs, um Akzeptanz zu schaffen, damit Inklusion sehr gut funktioniert.“ Fühner zollte Grandt und Durst ebenso seinen Respekt wie Georg Kruse, der erklärte, dass das Christophorus-Werk in der Region knapp 900 Mitarbeiter habe und genau das zu erreichen versuche, was auch Grandt und Durst mit ihrer Aktion für Inklusion bewerkstelligen wollen.

Auch das LinaS-Projekt („Lingen integriert natürlich alle Sportler“) sei ein wichtiges Konzept, dem im Emsland bereits 70 Vereine gefolgt seien, so Kruse, der meinte: „Sie praktizieren die Integration von Menschen mit Behinderung in die örtlichen Vereine. Der Ball rollt und entwickelt sich immer weiter. Wir hier in Lingen sind gut auf aufgestellt und werden uns in den nächsten Jahren von Spezial- und Sondereinrichtungen zu inklusiven Systemen weiterentwickeln.“

Karl Grandt fuhr anschließend weiter über Meppen, Dörpen und Papenburg die Küsten entlang nach Flensburg.

Quelle: www.focus.de

Nordhorns Bürgermeister Thomas Berling ist Schirmherr des Etappenstarts in Nordhorn.

Thomas Berling - Statement Nordhorn 2017

Einladung / Flyer zum Herunterladen / Ausdrucken:

Etappenstart Nordhorn (pdf)

Freunde und Partner

 

Politische Treffen 2018

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Projektleiter Karl Grandt wird auf der "Inklusion braucht Aktion Tour 2018“ wieder eine Vielzahl politischer Treffen haben, bei denen er seine GesprächspartnerInnen zu den Themen „Inklusion", „Barrierefreiheit“, Behindertensport / Paralympics“ u.a.m. interviewen wird.

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Die Medien berichten 2018

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Auch in diesem Jahr berichteten die Medien umfangreich über die »Inklusion braucht Aktion« Tour.

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Skulptur für besonderes Engagement

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Papst Franziskus I segnete beim Zieleinlauf der "Inklusion braucht Aktion" - Tour in Rom während einer Sonderaudienz unser Team, die "Inklusionsfackel" des Netzwerk Inklusion Deutschland e.V. sowie die von uns mitgeführte Skulptur für "Besonderes Engagement und Leistungen für die Inklusion".

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