Inklusion braucht aktion

"Inklusion braucht Aktion" - Stimmen zur Tour 2007

2400 Kilometer auf Fahrrädern durch Deutschland. Die Kampagne "Ein Helm hilft" soll informieren und wachrütteln. Viele Prominente haben sich zu diesem Projekt geäußert. Lesen Sie hier Ihre Statements.

Schirmherr Marcel Wüst

Schirmherr Marcel Wüst

Ex-Radprofi und ARD-Moderator bei der Tour de France

Ein Fahrradhelm rettete mein Leben
deshalb kann ich heute hier auch Schirmherr sein.

Der bekannte Tour de France-Teilnehmer Marcel Wüst ist Schirmherr dieses erstmaligen Projektes, mit dem auf die Wichtigkeit des Tragens eines Helmes bei "schnellen" Freizeitaktivitäten hingewiesen werden soll. Marcel Wüst verlor bei einem schweren Unfall bei einem Radrennen sein rechtes Auge und ist seitdem u.a. Moderator bei der ARD, wenn es um den Radsport oder die Tour de France geht.

Internet: www.marcelwuest.com

Schirmherr oder Helmherr, das ist hier die Frage...

Ich wünsche allen Teilnehmern an der Tour 2007 "Ein Helm hilft" natürlich viel Sonnenschein, Rückenwind und eine unfallfreie Fahrt.

Ein Fahrradhelm rettete mein Leben - deshalb kann ich heute hier auch Schirmherr sein.

Also, tun Sie mir doch bitte alle einen Gefallen:

Immer wenn Sie mit dem Fahrrad unterwegs sind, ist ein Helm das Utensil, das Ihr Leben retten kann. Bitte tragen Sie einen solchen IMMER ! Niemand weiß oder kann "voraussehen", wann ein unachtsamer Autofahrer seine Tür aufreißt, ein Hund oder ein Kind unvermittelt über die Straße rennt o.ä..

Schützen Sie sich und helfen Sie Anderen beim Selbstschutz!

Propagieren Sie das Tragen von Helmen. Alle Eltern sind Vorbilder für ihre Kinder - auch, was die Helme angeht. Seien Sie sich Ihrer Verantwortung bewusst und radeln Sie mit Spaß UND Sicherheit - das wünsche ich mir !!

"Gute Fahrt" wünscht Ihnen,
Ihr Marcel Wüst

Klaus Peter Thaler

Klaus Peter Thaler

Weltmeister, Vizeweltmeister, 5maliger Tour de France Teilnehmer

Botschafter der Tour Klaus Peter Thaler ist einer der erfolgreichsten Radfahrer Deutschlands. 5 facher Weltmeister, 16 facher Deutscher Meister, 3 Etappensiege Tour de France, Träger des "gelben Trikots" u.v.a.m.

Statement:

Nach über 40 Jahren aktivem Radsport weiß ich, wie schnell es zu einem Sturz kommen kann und wie groß die Kopfverletzungen sein können. Daher gilt bei mir und meiner Familie nur noch: "Oben immer mit!"

Klaus Peter Thaler, Geb.: 14.5.1949 in Eckmannshsn. Kreis Siegen

Sportliche Erfolge:

  • Weltmeister im Radcross 1973,´76,´85,´87
  • Vizeweltmeister Radcross 1974,´75,´80
  • WM-Dritter Radcross 1978, ´83
  • 16-facher Deutscher Meister(14x Radcross 2x Straßenradsport)
  • 5-facher Teilnehmer der Tour de France,
  • Träger des Gelben Trikots (´78) und 3-facher Etappensieger
  • Gesamt 3. der Vuelta Espana 1977
  • Etappensieger der Vuelta, Vuelta Asturias,
  • Vuelta Levante, Dauphiné Libéré,  Deutschland-Tour (5.gesamt)

Aktueller Sport:

  • Tourenwagenrennen seit 1987
  • 5 Klassensiege in der Langstreckenmeisterschaft Nürburgring bis 2001
  • 3x Vizemeister Langstreckenmeisterschaft 1994, 1995 u. 1999
  • Meister 2001 Langstreckenmeisterschaft
  • 1992 4.Platz 24-Std.-Rennen Nürburgring
  • 1993 5.Platz 24-Std.-Rennen Nürburgring
  • jeweils auf Opel Omega Ex-DTM
  • 2001 Sieger der Histo Monte mit Beifahrer Jochen Berger auf dem Röhrl/Berger Ascona A von 1975
  • 2000 4.Gesamtrang Histo Monte und Klassensieg mit gleichem Auto / Beifahrer
  • 2002 Gesamtsieger der Histo-Rallye  Trofeo Baleares auf Mallorca mit Jutta Thaler als Copilot
  • 2003 3.Gesamtrang Histo Monte mit Beifahrer Jochen Berger auf Opel Ascona A

Ehrungen:

  • Silbernes Lorbeerblatt 1973
  • Bundesverdienstkreuz 2005
  • Pierre de Coubertin Preis des IOC

Sonstige Ämter:

Kapitän der Tour der Hoffnung, Radtour mit Prominenten zugunsten krebskranker Kinder seit 1983

Mitglied des Rotary Club Gevelsberg seit 1989

Internet: www.thalersports.de  und  de.wikipedia.org/wiki/Klaus-Peter_Thaler

Pierre Senska

Pierre Senska

Radsportler und Botschafter der Tour 2007

Ich habe persönlich nach einem schweren Sturz gemerkt,
wie wichtig doch ein Helm ist...

Statement

Eine Kampagne wie "Ein Helm hilft" müsste eigentlich überflüssig sein, denn an einem Helm hängt vielleicht sogar das Leben!

Ich habe persönlich nach einem schweren Sturz gemerkt, wie wichtig doch ein Helm ist, denn hätte ich ihn damals nicht getragen, weiß ich nicht, ob ich das hier noch hätte schreiben können!

Und.. -  es spielt keine Rolle, bei welcher Geschwindigkeit man stürzt, - wenn man auch "nur" mit 15km/h mit dem Kopf fällt auf eine Bordsteinkante und keinen Helm trägt, dann sind die Folgen schwerstwiegend.

Dem freiwilligen Helmtragen soll mit dieser Tour ein Zeichen gesetzt werden und deshalb engagiere ich mich dafür und werde zeitweilig auch mitfahren. Leider ist meine freie Zeit im Juni knapp bemessen, aber 2008 bin ich auf jeden Fall wieder mit von der Partie - wenn es wieder heißen wird: "Ein Helm hilft"!

Mit sportlichem Gruß,

euer Pierre Senska

Roland Koch

Roland Koch

Ministerpräsident Hessen

...deshalb finde ich es ungemein wichtig und hilfreich, wenn mit zahlreichen Aktionen wie der Fahrradtour unter dem Motto "Ein Helm hilft" auf die Notwendigkeit des Kopfschutzes hingewiesen wird...

Uwe Schünemann

Uwe Schünemann

Minister für Inneres und Sport, Niedersachsen

... Durch das Tragen eines Schutzhelms
könnten viele dieser Verletzungen verhindert werden.

Dr. Jürgen Rüttgers

Dr. Jürgen Rüttgers

Ministerpräsident Nordrhein-Westfalen

...freue ich mich sehr darüber, dass durch die Kampagne "Ein Helm hilft"
eine breite Öffentlichkeit sensibilisiert wird für die Gefahren,
die auch bei Sport- und Freizeitaktivitäten vorliegen.

Karl-Josef Laumann

Karl-Josef Laumann

Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales, Nordrhein-Westfalen

... Fakt bleibt, dass ein passender, technisch geprüfter Fahrradhelm
einen wirkungsvollen Schutz bieten kann.

Ingo Wolf

Ingo Wolf

Minister für Inneres und Sport, Nordrhein-Westfalen

... nicht nur meine Kinder, auch ich trage einen Fahrradhelm.

Winfried Menne

Winfried Menne

Bürgermeister Bad Wünnenberg

Ich begrüße es sehr, dass Sie mit Ihrer Aktion darauf aufmerksam machen,

dass das Tragen von Fahrradhelmen unverzichtbar ist
und dadurch Kopfverletzungen vermieden werden.

Helmut Joisten

Helmut Joisten

Bürgermeister der Stadt Bonn

Als ich von der Aktion "Ein Helm hilft" des gemeinnützigen Health-Media e.V. in Zusammenarbeit mit der ZNS gehört habe, war ich spontan begeistert. Es ist eine überaus gute Idee, eine Fahrradtour quer durch Deutschland zu organisieren und auf diesem Wege für das Tragen eines Schutzhelmes beim Fahrradfahren zu werben.

Neben dem Fußgänger ist der Fahrradfahrer das schwächste Glied im Straßenverkehr. Gute Fahrradhelme haben schon manchen Unfall glimpflich ausgehen lassen, denn die Gefahr schwerer oder gar tödlicher Verletzungen sinkt mit Helm deutlich. Wer mit gutem Beispiel vorangeht, der spornt andere an, ihm gleichzutun. Gerade bei Kindern ist gutes Beispiel oft mehr wert als eine gut gemeinte Belehrung. Die immer noch hohe Zahl von jährlich über 270.000 Menschen, die eine Schädel-/Hirnverletzung beim Sport, Spielen oder Straßenverkehr erleiden, ist erschreckend! Würde jeder Fahrradfahrer einen Helm tragen, dann gäbe es ein Drittel weniger Schädelhirnverletzungen. Man kann nicht genug tun, um über die Risiken des Fahrradfahrens ohne Helm zu informieren und Helmtragen als Selbstverständlichkeit darzustellen.

Helmtragen beim Fahrradfahren sollte aber auch weiterhin auf freiwilliger Basis erfolgen. Jede staatliche Reglementierung führt eher zu weniger Fahrradnutzung und ist kaum durchzusetzen und zu kontrollieren. Und so eine Entwicklung ist weder umwelt- noch gesundheitspolitisch zu verantworten.

Umso wichtiger ist in diesem Zusammenhang die Fahrradtour quer durch Deutschland. Mit dieser Werbung für das Helmtragen erreicht man viel mehr als mit einer Vorschrift, die nicht wirkt und eher schadet. Ich bin der festen Überzeugung, dass mit Nachhaltigkeit in der Werbung und gezielter Aufklärung das Helmtragen immer mehr zur Alltäglichkeit wird.

Die Aktion "Ein Helm hilft" unterstütze und befürworte ich gern!

Helmut Joisten

Bonn, den 20. April 2007

Heinz Winterwerber

Heinz Winterwerber

Heinz Winterwerber - Bürgermeister der Stadt Düsseldorf

Sehr geehrter Herr Grundler,

vielen Dank für Ihre Information, mit der Sie mich über die Fahrradtour "quer durch Deutschland" in Kenntnis setzen.

Diese Tour steht unter dem Motto "Ein Helm hilft". Das ist nicht nur irgendein Spruch, sondern vielmehr eine Aussage, die Gesundheit und Leben retten kann. Deshalb kann ich Ihre Idee nur von ganzem Herzen unterstützen. Gerade für unsere kleineren Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer ist es von lebenswichtiger Bedeutung, einen Helm zu tragen. Das gleiche gilt natürlich auch für alle Erwachsenen. Und dass Sie bei Ihrer Tour mit gutem Beispiel vorrangehen, indem alle einen Helm tragen, ist sicher der bessere Weg als Repressalien zu artikulieren.

Man muss kein Psychologe sein, um diesen Vorbildcharakter hervorzuheben und zu loben, damit das Tragen eines Helmes erreicht wird und auch damit verdeutlicht wird: Es geht um Deine eigene Gesundheit!

Ihre Bitte um eine Teilnahme an der Tour muss ich wegen einer anderen parallel laufenden Veranstaltung leider absagen.

Dennoch wünsche ich der Veranstaltung einen guten Verlauf und den gewünschten Erfolg.

Mit freundlichem Gruß,

Heinz Winterwerber

Bürgermeister der Stadt Düsseldorf

Düsseldorf, 18.04.2007

Ingo Fokken

Ingo Fokken

Bürgermeister der Stadt Geesthacht

Ich wünsche Ihrer Kampagne "Ein Helm hilft", dass sie weitere Gruppen von Radfahrern von der Schutzwirkung eines Fahrradhelmes und der Notwendigkeit
ihn auch zu benutzen überzeugen kann.

Gerhard Blasberg

Gerhard Blasberg

Bürgermeister der Stadt Glückstadt

...daher unterstütze ich als Bürgermeister und leidenschaftlicher
Radfahrer die Initiative "ein Helm hilft".

Angelika Volquartz

Angelika Volquartz

Oberbürgermeisterin Kiel

... Denn ein Fahrradhelm kann im Falle eines Unfalls das Leben retten,
weil das Risiko schwerer Kopfverletzungen erheblich schwindet.

Fritz Schramma

Fritz Schramma

Oberbürgermeister der Stadt Köln

Unfälle können jeden und jede treffen! Umso wichtiger ist es,
dass die Menschen auf die Risiken aufmerksam gemacht werden.

Egon Vaupel

Egon Vaupel

Oberbürgermeister der Stadt Marburg

...unterstütze ich dieses Projekt aus Überzeugung

Dr. Franz Kahle

Dr. Franz Kahle

Bürgermeister Marburg

Sehr geehrter Herr Grundler,

ich begrüße Ihre Aktion, mit der Sie auf die Notwendigkeit, beim Fahrradfahren einen Schutzhelm zu tragen, hinweisen wollen.

Ziel meiner politischen Arbeit in Verkehrsfragen ist es natürlich, gerade Jugendliche und junge Erwachsene davon zu überzeugen, dass das Fahrrad ein ökologisches und gesundes Verkehrsmittel ist.

Gleichzeitig versuchen wir natürlich auch, die ständigen Gefahren des Straßenverkehrs gerade für Fahrradfahrer zu vermindern. Dazu gehört auch das Werben für das Tragen von Schutzhelmen.

Ich hoffe, dass Ihre Kampagne gerade bei den jungen Menschen ankommt.

In diesem Sinne wünsche ich Ihrer Tour viel Erfolg.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Franz Kahle

Dr. Berthold Tillmann

Dr. Berthold Tillmann

Oberbürgermeister der Stadt Münster

"Ich freue mich, dass Sie in Zusammenarbeit mit der ZNS eine
Fahrradtour quer durch Deutschland organisieren..."

 

Skulptur für besondere Leistungen

Skulptur
Papst Franziskus I segnete beim Zieleinlauf der "Inklusion braucht Aktion" - Tour in Rom während einer Sonderaudienz unser Team, die "Inklusionsfackel" des Netzwerk Inklusion Deutschland e.V. sowie die von uns mitgeführte Skulptur für "Besonderes Engagement und Leistungen für die Inklusion".

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Audienz beim Papst

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